Betreff
Bericht zum Stand der Gefahrenabwehrplanungen in der Gemeinde Edewecht
Vorlage
2010/I/514
Aktenzeichen
I - 15.02.2010
Art
Berichtsvorlage

Sachdarstellung:

Die Planungen zur Gefahrenabwehr und zur gemeinsamen Katastrophenabwehr mit den anderen Ammerlandgemeinden und dem Landkreis laufen kontinuierlich weiter. Regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe dienen dazu, den Stand der einzelnen Arbeiten abzugleichen und Vorschläge bzw. neue Ansätze zu entwickeln, um die Vorbereitungen weiter zu optimieren.

 

Aufgrund eines Kellerbrandes mussten vor kurzem in Westerstede mehrere Menschen ihre Wohnungen verlassen und untergebracht werden. Diese Aufgabe konnte mit eigenen Mitteln der Stadt Westerstede abgearbeitet werden. Um zukünftig noch besser auf solche Ereignisse, speziell auch bei einer noch höheren Anzahl an Betroffenen, reagieren zu können, wurde die Bildung eines gemeinsamen Evakuierungsstabes auf Kreisebene angeregt. Diese Idee wird weiter verfolgt, die Planungen hierfür laufen in der Arbeitsgruppe selbst. Um die Arbeit eines Evakuierungsstabes zu erleichtern, werden in das Softwaresystem TecBOS alle Evakuierungspläne der Gemeinden eingestellt.

Dies soll auch mit allen anderen Vorsorgeplänen geschehen. Die Daten der einzelnen Gemeinden können dabei stets vom Rathaus selbst eingestellt und überarbeitet werden.

 

Gemeinsam mit den Ammerlandgemeinden und dem Landkreis Ammerland wurde auf der TZ ein Feldbettenlager eingerichtet, welches über die Jahre hinweg weiter ausgebaut werden soll. Das Material konnte in der sanierten alten Fahrzeughalle untergebracht werden. Es stehen zum jetzigen Zeitpunkt 510 Feldbetten, 550 Kissen und 1080 Decken zur Verfügung. Die hohe Anzahl der Decken ergibt sich daraus, dass diese auch auf den Feldbetten als Unterlage genutzt werden sollen.

 

Im Arbeitskreis wurde die Ernährungssicherstellung in den einzelnen Gemeinden thematisiert. Es bestand Einigkeit darüber, die alten bestehenden Pläne zu überarbeiten und dem heutigen Stand anzupassen.

 

Es sind weitere Schulungen geplant, in denen vermehrt auch auf die einzelnen Aufgaben der Gemeinden hingearbeitet werden soll. Bis zum Schwellenpunkt der Katastrophe sind nämlich die Gemeinden als Gefahrenabwehrbehörde selbst alleine zuständig für die Abarbeitung der Szenarien. Zwar ist die Unterstützung der anderen Ammerlandgemeinden und des Landkreises Ammerland mittlerweile immer möglich, jedoch liegt die Verantwortung bei der jeweiligen Gemeinde selbst.