Antrag von Ratsherrn Dr. Fittje zur Verfahrensweise beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Straßen und Wegen

Betreff
Antrag von Ratsherrn Dr. Fittje zur Verfahrensweise beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Straßen und Wegen
Vorlage
2016/FB III/2138
Aktenzeichen
FB III - Ka
Art
Berichtsvorlage

Sachdarstellung:

Herr Dr. Fittje hat mit Schreiben vom 20. Februar 2016 darum gebeten, in der Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft und Umweltschutz das Thema „Pflegemaßnahmen“  an Straßen und Wegen zur Diskussion zu stellen. Der Antrag sowie weitergehende Ausführungen von Herrn Dr. Fittje zu diesem Thema sind dieser Vorlage als Anlagen beigefügt.

 

Der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern war in der Vergangenheit immer wieder Thema in den Gremien der Gemeinde, insbesondere im Straßen- und Wegeausschuss. Letztmalig wurde im Rahmen der Bereisung dieses Ausschusses am 06.10. des vergangenen Jahres der Rückschnitt an verschiedenen Straßen und Wegen im Husbäker und Süddorfer Bereich veranschaulicht. In diesem Zusammenhang wurde dargestellt, dass die Rückschnittarbeiten vor allem deswegen durchgeführt werden, um das für den Verkehr notwendige Lichtraumprofil herzustellen, aber auch um bei Sandwegen dafür zu sorgen, dass „Licht und Luft“ an die Sandoberfläche gelangen können, damit diese besser abtrocknen. Aber auch die Unterhaltung der Straßenseitengräben ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen. Anhand verschiedener Wege wurde zudem dargestellt, wie schnell und vor allem wie dicht zurück geschnittene Gehölze sich wieder entwickeln. Erwähnt wurde in diesem Zusammenhang auch, dass es sinnvoll ist, die Sträucher möglichst weit zurückzuschneiden. Je höher die Schnitte angesetzt werden, umso lichter treiben Sträucher im unteren Bereich wieder aus. Überwiegend werden sich dann nur noch „Strauchbesen“ entwickeln. Letztlich steht die Intensität des Rückschnittes im engen Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeit der Arbeiten. Je weniger zurück geschnitten wird umso häufiger, d. h. in geringeren zeitlichen Abständen sind die Arbeiten durchzuführen. Das erhöht den zeitlichen Aufwand und somit die Kosten der Straßen- und Wegeunterhaltung.

Anlagen:

-       Antrag und weitergehende Ausführungen