TOP Ö 13.1: Fragen der Anlieger zum TOP 11 dieser Sitzung

 

 


Zu TOP 11 dieser Sitzung fragen mehrere Anwohner des Baumschulenweges nach den Beweggründen der beabsichtigten, zum Zeitpunkt ihres Grunderwerbs nicht absehbaren Veränderungen und befürchten in diesem Zusammenhang deutliche Nachteile für sich und ihre Grundstücke durch eine evtl. verdichtete Bebauung. Hierdurch würde zudem der Charakter der Siedlung zerstört. Sie vertrauen darauf, dass auch weiterhin nur die maximale Bebauung mit drei Einfamilienhäusern möglich sein wird.

 

Hierzu merkt AV Exner an, es handelt sich beim Beschluss zu TOP 11 um den Auftrag zu einer Überprüfung. Bereits aus der Debatte zu diesem TOP sei ersichtlich geworden, dass dem zuständigen Gremium sehr wohl an einer verträglichen und einvernehmlichen Anpassung gelegen sei. Aus diesem Grunde seien Entscheidungen, ob und wenn ja welche Veränderungen in Kraft treten sollen noch völlig offen.

 

FBL Torkel bestätigt sodann auf Nachfrage, das Grundstück sei definitiv noch nicht verkauft. Kaufangebote explizit für diese Grundstücke lägen derzeit nicht vor. Die bei der Gemeinde Edewecht geführten Interessentenlisten bezögen sich jeweils auf eine bestimmte Bauerschaft, nicht jedoch auf einzelne Grundstücke.

 

Auf weitere Nachfragen erläutert FBL Torkel, die auf die sanierte Fläche aufgebrachte dünne Schicht Mutterboden auf dem Füllsand diene lediglich der Vermeidung von Flugsand und habe keine Bedeutung für eine spätere Nutzung der Fläche. Die Altlasten seien im Übrigen nicht gesundheitsgefährdend gewesen, sondern hätten zum weit überwiegenden Teil aus Baumschulabfällen bestanden. Allerdings sei auch ein gewisser Teil Restmüll vorhanden gewesen.

 

Letztlich verdeutlicht FBL Torkel unter Verweis auf das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz, die im Verwaltungsausschuss am 18.09.2018 zu treffende Entscheidung beinhalte lediglich den heute vorgestellten Beschlussvorschlag. Vor einer Entscheidung zur Sache würden die betroffenen Anlieger wie üblich Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Diese Stellungnahmen würden in das weitere Verfahren einfließen.

 


Hier sind keine Eintragungen erforderlich!